NRW- Monitoring auf Bleirückstände in Rohmilch

Im Umkreis von Höchstspannungsstrommasten sind im Sommer 2008 in Einzelfällen Bodenbelastungen mit dem Schwermetall Blei festgestellt worden. Die Belastungen gehen zurück auf einen Rostschutzanstrich (Bleimennige), der bis 1960 in Deutschland branchenübergreifend bei Stahlkonstruktionen eingesetzt wurde und über Regenwasser oder bei Renovierungsarbeiten in den Boden gelangte.Im Umkreis von mehreren Metern um ältere Höchstspannungsmasten ist teilweise mit Schadstoffanreicherungen der Böden zu rechnen. Auf Grünland- und Ackerflächen kann es in Einzelfällen zu Schadstoffanreicherungen der (Futter)-Pflanzen kommen.

Projektziel:

  • Überprüfung der Rohmilch auf eine eventuelle Belastung mit Bleirückständen.
  • Durch die Untersuchung auf Basis von Tanksammelwagentouren kann bei Überschreitung von Grenzwerten eine geografische Zuordnung der Bleibelastung vorgenommen werden.

Ergebnisse in 2016

Höchstwert 0,02 mg/kg
Nachweisgrenze 0,004 mg/kg
Untersuchte Touren 700
Anzahl n. n. 700 = 100 %
Anzahl > 0,02 mg/kg 0 = 0,00 %