Dioxin-Monitoring

Regelmäßig alle 4 Jahre wird Rohmilch im Auftrag des Landes NRW im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) in Münster in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen auf Dioxine untersucht. Die aktuelle Probenziehung findet derzeit statt, eine Veröffentlichung der neuen Ergebnisse erfolgt 2015.

Die Probenziehung erfolgt viermal pro Jahr in den Monaten März, Mai, Juli und Oktober.

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Dioxinuntersuchung von Rohmilch in NRW in pg l-TEQ/g Milchfett


Milch und Milchprodukte sind nicht von Dioxin betroffen

Die im Januar 2011 verfügten Sperren für alle milcherzeugende Betriebe in Nordrhein-Westfalen wurden wieder aufgehoben. Die Betriebe waren vorsorglich gesperrt worden, weil der Verdacht bestand, dass die aus Niedersachsen bezogenen Futtermittel mit Dioxin belastete Mischfettsäuren enthalten.

Die Milchproben aus diesen Beständen, die im CVUA MEL (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe) untersucht wurden, lagen nicht nur weit unter dem gesetzlichen Grenzwert von 3 pg TEQ/kg Fett, sondern ausnahmslos alle auch unter dem angestrebten Zielwert von 0,9 pg TEQ/kg Fett. Die zusätzlichen Kontrollmaßnahmen bei den Milchviehbetrieben wurden ausschließlich aus Gründen der Vorsorge durchgeführt.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wurden auf Länderebene Proben von Eiern, Fleisch und Milch untersucht. Die dabei festgestellten Dioxingehalte stellten jedoch keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher dar.

Nach jetzigem Kenntnisstand kann davon ausgegangen werden, dass bei Milch und Milchprodukten auch weiterhin keine erhöhten Dioxingehalte festgestellt werden, da Milchviehfutter eine andere Zusammensetzung aufweist als Futter für andere Tierarten.

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