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Presse-Mitteilungen

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Frank Maurer, Tel.: 02151 4111-410, Mail: maurer~milch-nrw.de


Milchwirtschaftliche Herbsttagung 2012 des Fachverbandes Westdeutscher Milchwirtschaftler in Mülheim/Ruhr

02.10.2012

Die feierliche Auszeichnung von 42 Molkereifachleuten und die Prämierung der Molkereien durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste war Höhepunkt der diesjährigen Milchwirtschaftlichen Herbsttagung des Fachverbandes Westdeutscher Milchwirtschaftler e.V. am 29. September 2012 in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr.

Der Geschäftsführer des Fachverbandes und des Zentralverbandes Deutscher Milchwirtschaftler, Torsten Sach, gratulierte in seinen Ausführungen im Namen des Berufsstandes allen geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrer Auszeichnung. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftebedarfs bei rückläufigen Auszubildendenzahlen sei es besonders wichtig engagierte Mitarbeiter für ihre Leistungen in den Molkereien zu ehren. Sie seien nicht nur die Fundamente der Betriebe sondern auch wichtige Vorbilder für alle anderen Mitarbeiter. Nach der erfolgreichen Neuordnung des Ausbildungsberufes „Milchtechnologe“ ist auch die Neuordnung des Ausbildungsberufes „Milchwirtschaftler Laborant / Laborantin“ in der Endphase. Er gehe davon aus, dass schon im Ausbildungsjahr 2013/2014 die neustrukturierten Inhalte zur Anwendung kommen, womit die milchwirtschaftlichen Berufe dann „up to date“ seien.

Hans Stöcker, Rheinischer Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V. (LV Milch NRW), unterstrich die große Bedeutung der nordrhein-westfälischen Milchwirtschaft auch im Zuge eines kontinuierlich spürbaren Strukturwandels. Im Wettbewerb der mittlerweile oftmals international agierenden Konzerne gelte nach wie vor, dass Milch in der Region erzeugt und verarbeitet werde. Starke Unternehmen hätten bessere Chancen, beim mächtigen Lebensmitteleinzelhandel das Interesse an guten Branchen-Erträgen umzusetzen. Kleinere und mittelständische Unternehmen seien gefragt, um mit regionalen Spezialtäten und Flexibilität am Markt zu punkten. Marken- und unternehmensunabhängig gelte es in Zukunft verstärkt, Informationsarbeit zur Milcherzeugung und -verarbeitung und zur gesunden Ernährung mit Milch auszubauen, um im Sinne aller Marktbeteiligten Milch gesellschaftlich positiv zu positionieren.


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