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Frank Maurer, Tel.: 02151 4111-410, Mail: maurer~milch-nrw.de


Milchwirtschaftliche Herbsttagung 2013 des Fachverbandes Westdeutscher Milchwirtschaftler e.V. in Mülheim/Ruhr

07.10.2013

Nachfragesituation in 2013 eine positive Entwicklung zu erwarten sei. Für 2014 schätzt Frizen die Rahmenbedingungen für die Branche sogar noch günstiger als Die feierliche Auszeichnung von 43 Molkereifachleuten und die Prämierung der Molkereien durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste war Höhepunkt der diesjährigen Milchwirtschaftlichen Herbsttagung des Fachverbandes Westdeutscher Milchwirtschaftler e.V. am 5. Oktober 2013 in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr.

Der Geschäftsführer des Fachverbandes und des Zentralverbandes Deutscher Milchwirtschaftler, Torsten Sach, gratulierte in seinen Ausführungen im Namen des Berufsstandes allen geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den prämierten Molkereien zu ihren Auszeichnungen. Der zunehmende Fachkräftebedarf und die rückläufigen Auszubildendenzahlen seien die Herausforderung der Zukunft. Nur mit engagierten und motivierten Fachkräften lasse sich die Lebensmittelsicherheit garantieren. Qualitativ hochwertige und sichere Produkte setzen einen Herstellungsprozess voraus, der von hochqualifizierten Fachkräften gesteuert wird. Mitarbeiterqualifikation ist für den weltweiten Wettbewerb lebenswichtig, so Sach. Dazu müssten sich die Molkereien als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Nach der erfolgreichen Neuordnung des Ausbildungsberufes „Milchwirtschaftler Laborant/Laborantin“ zum Ausbildungsjahr 2013/2014, gehe es jetzt darum, weitere Zielgruppen zu erschließen. Dazu seien derzeit Planungen für ein "duales Studium" in der Milchwirtschaft angelaufen. Hierin solle die Berufsausbildung zum Milchtechnologen/-technologin und der Bachelor in Lebensmitteltechnologie vereint werden.

Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, nutzte den Festtag, um die aktuelle Lage des Milchmarktes zu beleuchten und einen Ausblick für 2014 zu geben. Er geht davon aus, dass aufgrund der guten internationalen im laufenden Jahr ein. Gründe hierfür seien die vergleichsweise niedrigeren Futterpreise und eine weltweit anhaltende gute Nachfrage. Um am Weltmarkt bestehen zu können, spiele die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Fachpersonal in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle, so Frizen. Die Fachschulen der Landwirtschaftskammer und die Beratungsangebote unterstützen hierbei die Betriebe. Denn Qualität sei kein Selbstläufer, so Frizen. Nur durch ständige Anpassung und Neuausrichtung könne die Milchwirtschaft weiterhin die hochgesteckten Ziele erreichen.

Der DLG-Landesbevollmächtigte, Markus Stamos, wies auf die Bedeutung der DLG-Auszeichnung im Rahmen der Wertschöpfungskette für Milch und Milchprodukte hin. Eine der zukünftigen Herausforderungen für die Unternehmen liege darin, die gute Ausgangsposition der Milchwirtschaft weiterhin nachhaltig zu entwickeln und zu sichern. Neben Qualität sei hier zukünftig verstärkt auch die Ausrichtung auf Klimaschutz sowie auf Ressourcen- und Energieeffizienz notwendig. In diesem Jahr hätten die DLG-Experten die Qualität von 3017 Molkereiprodukten bewertet. Insgesamt nahmen 204 Betriebe aus allen Regionen Deutschlands und 12 europäischen Nachbarländern an Europas führendem Qualitätswettbewerb teil. Aus der Region Nordrhein beteiligten sich 5 Unternehmen mit ihren Produkten an der Prüfung. Mit 84 DLG-Preisen in Gold, 7 in Silber und 1 in Bronze und einer Prämierungsquote von 97,4% konnten nahezu alle zur Prüfung vorgestellten Produkte die hohen Anforderungen des DLG-Tests erfüllen und gehören somit zu Deutschlands Qualitätsführern.


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