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„Milchtasting“ auf dem Ochtruper Wochenmarkt

glass-Bild von Pezibear auf Pixabay

Am 13.6.19 standen die Ochtruper auf dem Wochenmarkt vor einer schwierigen Herausforderung: Es galt fünf verschiedene Milchsorten und ein Milchersatzgetränk am Geschmack zu erkennen. Darunter waren zwei Frischmilchsorten und eine Bio-Weidemilch mit jeweils 3,5 Prozent Fett, eine Frischmilch mit 3,8 Prozent Fett und eine H-Milch mit 3,5 Prozent Fett sowie ein Haferdrink. Das Ergebnis überrascht nicht – einzig der Haferdrink wurde sicher von den Testern herausgeschmeckt. Bei gleich kühler Trinktemperatur und einem ähnlich hohen Fettgehalt sind Milchsorten schwer geschmacklich zu unterscheiden. Denn der Unterschied „Bio“ und „konventionell“ zeigt sich kaum im Geschmack. Und auch die Wärmebehandlungsverfahren wie „Pasteurisierung“ und „Ultrahocherhitzung“ sind aufgrund der heutigen schonenden Verfahrenstechnik weniger deutlich erkennbar als früher und können für den ungeübten Sensoriker durch den Geschmacksträger „Fett“ leicht überdeckt werden.

Das „Milchtasting“ fand im Rahmen der Serie „Kräht der Hahn auf dem Mist …“ statt, in der die Westfälischen Nachrichten die Ochtruper Landwirte durch das Jahr begleiten und ihnen bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen. Die Marktaktion verdeutlichte den Ochtruper, dass sich die verschiedenen Milchsorten geschmacklich kaum unterscheiden. Dass die Milchvarianten sich auch hinsichtlich ihres Nährwertes nichts tun, erfuhren sie dann von der Milchbotschafterin Anneliese Upgang und die auf einen Milchviehbetrieb aufgewachsene Hauswirtschafterin Sophia Holthenrich. Auch wenn sich hinsichtlich des Geschmacks sich nicht streiten lässt – die Mehrheit der Ochtruper war sich einig, dass der Haferdrink keine Alternative zu Milch darstellt.


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