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Archivierte Pressemitteilung

Internationaler Besuch im Zentrum für Agrar- und Milchwirtschaft (ZAM)


Eine Delegation des Japan Dairy Council (JDC), einer staatlichen Organisation des japanischen Agrarministeriums zur Förderung der Milchwirtschaft, informierte sich am 29. Oktober bei der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW in Krefeld über die Situation am deutschen Milchmarkt. Dr. Rudolf Schmidt referierte im Rahmen des Fortbildungsprogramms zu den Milchmarktstrukturen in Deutschland und Europa.

Krefeld, ZAM Im Rahmen einer europäischen Studienreise besuchte die rund 20-köpfige Gesellschaft Deutschland, um sich über den Milchsektor zu informieren. Der Vergleich von unterschiedlichen Strukturen in EU-Staaten und Japan stand im Mittelpunkt des Interesses der Gruppe. Diese setzte sich aus Vertretern von Genossenschaften aus verschiedenen japanischen Regionen, von Molkereien, von der Agriculture & Livestock Industries Corporation und einer Zeitung für Milchwirtschaft zusammen. Insbesondere die Prozesse im Milchbereich von der Produktion bis zum Endprodukt sollen im Rahmen der Reise beleuchtet werden. Als Auftakt stand der Besuch des Zentrums für Agrar- und Milchwirtschaft (ZAM) auf dem Programm, welches bis zum 6. November noch weitere Orte des Milchgeschehens in Deutschland aufweist. Dr. Rudolf Schmidt informierte die Gäste aus Japan über die Strukturen und Eigenheiten der Milchwirtschaft in Deutschland und NRW. Auf besonderes Interesse stießen die Darstellung und Erläuterung der Milchpreisentwicklung seit Einführung der Milchquote bis heute – mit den jeweiligen Höhen und Tiefen – sowie ihrer Ursachen und Konsequenzen. Es folgten weitere Ausführungen zu den milch- und landwirtschaftlichen Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungsangeboten am Standort. Nach dieser Einführung schloss sich ein Rundgang durch den Laborbereich des Landeskontrollverbandes (LKV) bzw. des Instituts für Milchuntersuchung an. Besonders Details bei den Verfahrensvorgängen von Milchleistungs- und Milchgüteprüfung wurden mit großem Interesse verfolgt. LKV-Laborleiter Peter Höckels stand für zahlreiche Fragen Rede und Antwort.


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Frank Maurer

Tel. 02151 4111-410
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