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Zeitumstellung – auch für Kühe eine Herausforderung?

Die Uhr wird umgestellt, der Kuhrhythmus nicht


Feste Routinen treffen auf neue Uhrzeiten

Melkroboter können Stress reduzieren, weil Kühe ihren gewohnten Melkrhythmus weitgehend selbst bestimmen können.
Rund ein Viertel der Milchkuhbetriebe in NRW nutzen Melkroboter. Diese ermöglichen es den Kühen, nach ihren eigenen biologischen Bedürfnissen zum Roboter zu gehen. „Die Kühe in freiwilligen Melksystemen sind von der Zeitumstellung deutlich weniger betroffen, da die Tiere im selbstbestimmten Rhythmus gemolken werden, es gibt dabei keinen klassischen Melktakt. Aber ein Stück weit nehmen sie diese auch wahr, da es auf den Betrieben ja neben dem Melken auch immer bestimmte Betriebsabläufe gibt, die dann früher oder später stattfinden“, so Benedikt Langemeyer, Milchkuhhalter aus Mettingen. Im klassischen Melkstand werden die Kühe in der Regel zweimal am Tag gemolken. Kühe sind sensible „Gewohnheitstiere“ und viele von ihnen mögen Regelmäßigkeit. Eine Stunde früher oder später gemolken zu werden, ist für die Tiere deutlich spürbar. „Viele meiner Kollegen passen die Melkzeiten in der Übergangszeit deshalb auf eine halbe Stunde an, um näher am Biorhythmus der Tiere zu bleiben. Entspannte Kühe sind mir am liebsten. Und mehr Milch geben sie dann auch.“


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